26.03.07 | 15:29


Und heute in "Das Schöne L der Johanna B.":

-Niveau, wo?
-Kälte und Orientierungslosigkeit
-Selbstüberzeugt? Nieeeemals!

Nachdem die kleine Johanna B. aus K. endlich die harte Schulwoche überstanden hatte sah sie einen kleinen Lichtstrahl am Horizont:
ihren alten Freund Wodka. Die beiden hatten sich lange nicht gesehen da der böse Schurke Antibiotika ein Zusammentreffen verhindert hatte. Doch letzlich finden die Dinge die füreinander bestimmt sind auch zueinander und so kam es das Johanna B. sich Freitagsabends mit 3 Flaschen ihres besten Freundes und 4 weiteren Kumpanen wiederfand. Die Flaschen
leerten sich, der Alkoholpegel vermehrte sich... Im Laufe des Abends fand sich der Inhalt vieler Gläser auf dem Teppich wieder, ebenso nässte man Johannas Bettdecke mit Blumenwasser aus der Vase. Eingedeckt mit der
nassen Bettdecke schlief Johanna B. alkoholisiert ein um den nächsten Tag hauptsächlich zu verschlafen. Gequält von Kopfschmerzen wachte sie Samstags auf um sich erneut auf den Weg zum geliebten Alkohol zu
machen. Nach einigen Glästern Energiedrink besserte sich die Laune eindeutig und ihr Weg führte Johanna zur nächsten Party. Der Alkoholkonsum wurde gedämpft, doch die Verzweiflung blieb. Als sich zu später Stunde alle Gäste verabschieden war sie mit 2 Kumpanen die einzig hinterbliebenen die am Feuer die Stellung hielten. Die drei
entschlossen sich spontan zu einem netten Spaziergang durch diverse Käffer, das warme Wetter war geradezu einladend und die Sehenswürdigkeiten des schöne Hunsrücks wollte man sich einfach nicht entgehen lassen. Als es langsam hell wurde fand sich Johanna nach anstrengender Nacht endlich in ihrem Bett wieder...

Die ungeklärten Fragen bleiben:

-Wieso ist der Wodka so unwiederstehlich?
-Ab wann ist man ein Fall für die anonymen Alkoholiker?
-Wie löscht man ein Feuer wenn man keine Flüssigkeiten hat?
-Wie begehrt ist zu begehrt?
-Gibt es den Beruf "Gesprächsanalytiker" und kann er helfen seine Mitmenschen zu verstehen?

In naher Zukunft in "Das schöne Leben der Johanna B.":
Na hoffen wir mal das es keine Zukunft mehr geben wird..!

15.11.07 17:27, kommentieren

13.03.07 | 19:06

 
Und "Das schöne Leben der Johanna B." continues.

Johanna B. verbrachte das Wochenende zum größten Teil in Abgeschiedenheit und Einsamkeit. Schmerzlich wurde sie sich der
Tatsache bewusst das sie tätsächlich keine Freunde hat, wie sie schon lange vermutet hatte. Erniedrigt und ermutigt machte sie sich Sonntags auf zu ihrem einzigen Freund: dem Wodka! Doch nach wie vor stand das
Antibiotika einer Vereinigung im Wege.. Unter Tränen wiederstand Johanna B. aus K. der Versuchung. Nachts weinte sie sich in den Schlaf. Als wäre das nicht genug des schönen Lebens war das arme Mädchen noch gezwungen an einem schulfreien Tag die Schule aufzusuchen. Gebeutelt von all ihren Verpflichtungen machte sich das Wodka-Mädchen mit
Unterstützung auf in die Stadt um Geburtstagsgeschenke für ihre eigentlich nicht existierenden Freunde zu kaufen.. Der Rest der Tage verlief sonniger doch nach wie vor nicht besonders glückerfüllt. Oft
versprürte Johanna das Bedürfnis Hände zu drücken oder Menschen zu verschlagen.


Die ungeklärten Fragen bleiben:
Ist dieses hohe Agressionspotential überhaupt menschlich?
Ist Schule eine Art des Selbstmord?
Wenn das Leben herzlos ist, ist dann der Tod nicht noch schlimmer?
Ist das Leben härter als der Tod oder der Tod härter als das Leben?

Und demnächst in "das schöne Leben der Johanna B" :
Endlich darf Johanna wieder in ihren Lieblingsort, die Schule, zu ihren
Lieblingsmenschen und Lieblingsstühlen zurückkehren.

15.11.07 17:27, kommentieren

09.03.07 | 23:43

Heute in: "Das schöne Leben der Johanna B."

Nachdem die letzten Tage für Johanna wie immer unglaublich erfreulich waren stieg ihr Agressionspotential ins unermessliche. Müde und kraftlos von den Anstrengungen der letzten Wochen war es ihr einziges Ziel das
Wochenende zu erreichen um ihre Wohlverdiente Ration Wodka zu vernichten - aber Nein! Das Schicksal machte ihr einen Strich durch die
Rechnung. Gequält von unbeschreiblichen Ohrenschmerzen wurde ihr sogar noch der Schlaf verwehrt. Tapfer schleppte sich sich in frühen Morgenstunden um die tötliche Diagnose zu erlangen: Mittelohrentzündung. Geschockt von diesem Todesurteil musste sie
noch die letzte Herausforderung überstehen: 4 Stunden Deutsch Kursarbeit. Unter Schmerzen und dem Einfluss von Antibiotika schrieb
Johanna also eine Arbeit die beschämenswerter nicht sein könnte und verbrachte den Rest des Tages im Bett!


Die ungeklärten Fragen bleiben:
Wie hoch kann das Leid dieser
bemitleidenswerten Person also noch steigen?
Ist es moralisch verwerflich Antibiotika und Wodka zu mischen?
Ist Hände-drücken ein psychisch-bedingter Zwang?
Können Gedanken einen Menschen umbringen?

Und morgen in "Das schöne Leben der Johanna B.:"
NICHTS.
Weil hier absolut gar nichts passiert und das
erbärmliche kleine Mädchen sowieso nur
zuhause sitzt und krank ist!

15.11.07 17:26, kommentieren