13.03.07 | 19:06

 
Und "Das schöne Leben der Johanna B." continues.

Johanna B. verbrachte das Wochenende zum größten Teil in Abgeschiedenheit und Einsamkeit. Schmerzlich wurde sie sich der
Tatsache bewusst das sie tätsächlich keine Freunde hat, wie sie schon lange vermutet hatte. Erniedrigt und ermutigt machte sie sich Sonntags auf zu ihrem einzigen Freund: dem Wodka! Doch nach wie vor stand das
Antibiotika einer Vereinigung im Wege.. Unter Tränen wiederstand Johanna B. aus K. der Versuchung. Nachts weinte sie sich in den Schlaf. Als wäre das nicht genug des schönen Lebens war das arme Mädchen noch gezwungen an einem schulfreien Tag die Schule aufzusuchen. Gebeutelt von all ihren Verpflichtungen machte sich das Wodka-Mädchen mit
Unterstützung auf in die Stadt um Geburtstagsgeschenke für ihre eigentlich nicht existierenden Freunde zu kaufen.. Der Rest der Tage verlief sonniger doch nach wie vor nicht besonders glückerfüllt. Oft
versprürte Johanna das Bedürfnis Hände zu drücken oder Menschen zu verschlagen.


Die ungeklärten Fragen bleiben:
Ist dieses hohe Agressionspotential überhaupt menschlich?
Ist Schule eine Art des Selbstmord?
Wenn das Leben herzlos ist, ist dann der Tod nicht noch schlimmer?
Ist das Leben härter als der Tod oder der Tod härter als das Leben?

Und demnächst in "das schöne Leben der Johanna B" :
Endlich darf Johanna wieder in ihren Lieblingsort, die Schule, zu ihren
Lieblingsmenschen und Lieblingsstühlen zurückkehren.

15.11.07 17:27

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